Satzung

VEREINSSATZUNG Wir machen Kultur

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führte den Namen "Wir machen Kultur" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz e. V. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg. Das Geschäftsjahr des Vereins ist vom 1. August bis zum 31. Juli eines Jahres.

§ 2 Der Zweck des Verein

Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Durchführung und Ausrichtung von Musikprojekten, Musikveranstaltungen, Kunstprojekten, Musik- und Kunstvermittlung auch unter Einbeziehung relevanter Zielgruppen. Diese Projekte werden der Öffentlichkeit zugängig gemacht insbesondere durch Aufführungen und Konzerte, Vorträge und Lesungen, Ausstellungen, Musik und Kunst im öffentlichen Raum, öffentliche Veranstaltungen und Projekte mit Kontakten zu Schulen und anderen sozialen Einrichtungen.

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie „eigenwirtschaftliche Zwecke der Abgabenordnung.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Freie und Hansestadt Hamburg, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke zur Förderung von Kunst und Kultur zu verwenden hat.
  • Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt und trägt. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber / die Bewerberin die Satzung an. Unterschieden wird

  1. eine Vollmitgliedschaft tätiger Mitglieder, die bereit sind, zu den Aufgaben des Vereins wirksam beizutragen, mit Stimmrecht und
  2. eine Fördermitgliedschaft ohne Stimmrecht und
  3. eine Ehrenmitgliedschaft ohne Stimmrecht.

Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tag der Aufnahme.

Über die Aufnahme a) als stimmberechtigtes Vollmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Zahl der stimmberechtigten Vollmitglieder wird auf maximal 15 begrenzt.

Über die Aufnahme b) als Fördermitglied entscheidet der Vorstand.

Zu c) Ehrenmitgliedern können natürliche Personen, bei deren Einverständnis, gewählt werden, die sich besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ernannt. Ehrenmitglieder sind von der Verpflichtung zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

4.1) mit dem Tod der natürlichen oder der Auflösung der juristischen Personen,

4.2) durch freiwilligen Austritt,

4.3) durch Streichung von der Mitgliederliste

4.4) durch Ausschluss aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt a) stimmberechtigter Vollmitglieder muss unter Einhaltung einer Kündigungsfrist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Monats erfolgen und ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.

Der freiwillige Austritt von b) Fördermitgliedern ohne Stimmrecht oder c) Ehrenmitgliedern ohne Stimmrecht ist mit einer Frist von drei Wochen zum Ende eines Monats gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist und nach Absendung der 2. Mahnung 6 Wochen verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

Die Mitgliedschaft endet ferner durch Ausschluss aus dem Verein, wenn ein Mitglied grob gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Ausschluss erfolgt durch schriftliche Erklärung des Vorstandes gegenüber dem auszuschließenden Mitglied.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten, die Ziele des Vereins zu fördern und die von der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge zu zahlen. Ehrenmitglieder können durch den Vorstand von der Beitragspflicht befreit werden.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Beschlussorgan des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand und im Falle von dessen Verhinderung durch 3 stimmberechtigte Vollmitglieder unter Angabe der Tagesordnung mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung durch Aushang am schwarzen Brett in den Räumen der Kulturwerkstatt im Beerenweg 1 d in 22761 Hamburg. Die Versammlungen müssen nicht am Sitz des Vereins stattfinden.

Auch ohne Versammlung sind Beschlussfassungen im Wege der schriftlichen, fernschriftlichen oder telefonischen Abstimmung zulässig, wenn sämtliche a) stimmberechtigte Vollmitglieder diesem Verfahren zugestimmt haben und dem nicht zwingende Vorschriften entgegenstehen. 

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung
  • Wahl, Entlastung und Abberufung des Vorstandes
  • Satzungsänderungen Beschlussfassungen über die Auflösung des Vereins
  • Festsetzung des Beitragssatzes der Mitglieder und der Fälligkeit der Beiträge
  • Aufnahme neuer stimmberechtigter Vollmitglieder
  • Aufnahme von Ehrenmitgliedern

§ 9 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand geleitet. Bei dessen Verhinderung bestimmen die a) stimmberechtigten Vollmitglieder einen Versammlungsleiter. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der a) stimmberechtigten Vollmitglieder anwesend sind. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden a) stimmberechtigten Vollmitglieder. Bei Abwahl des Vorstandes, bei Satzungsänderung und bei der Auflösung des Vereins ist jedoch eine Stimmenmehrheit von 3/4 der a) stimmberechtigten Vollmitglieder erforderlich.

Ist die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung nicht gegeben, so entscheidet eine innerhalb von vier Wochen erneut einzuberufende 2. Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung, diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen a) stimmberechtigten Vollmitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, dass vom Vorstand zu unterzeichnen ist.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand nach Bedarf einberufen; sie sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens 1/4 aller Mitglieder des Vereins (also auch ¼ der nicht stimmberechtigten Mitglieder) dies  schriftlich oder per Email vom Vorstand unter Angabe von Gründen verlangen.

§ 11 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens einem Mitglied. Sind mehrere Personen zum Vorstand bestellt, so ist jede von ihnen einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich als gesetzlicher Vertreter gemäß § 26 BGB. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetze anderen Vereinsorganen zugewiesen sind. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung der a) stimmberechtigten Vollmitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wahl erfolgt offen per Handzeichen. Auf Antrag von einem Drittel der bei der Wahl anwesenden a) stimmberechtigten Vollmitglieder hat die Wahl in geheimer Abstimmung zu erfolgen. Eine Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf seiner Amtsdauer bleibt der Vorstand so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Der Vorstand führt die Geschäfte grundsätzlich ehrenamtlich. Allerdings ist eine angemessene Vergütung für Tätigkeiten zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben, die sonst durch Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 S.2 AO durchgeführt werden müssten, zulässig. Dieses gilt insbesondere für die Durchführung bestimmter Projekte oder Veranstaltungen.

(Stand 11.11.16)


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